Ausnahmezustand in Venezuela: Wie die Menschen leiden 18.05.2016 – State of Emergency in Venezuela 18.05.2016

Wir sagen Danke

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Notstand in Venezuela: Ein Land vor dem Kollaps.
In Venezuela mangelt es an Lebensmitteln – auch Strom und Wasser sind knapp. Besonders schwierig ist die Lage in den Krankenhäusern. Das Land befindet sich im Notstand.

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http://www.spiegel.de/politik/ausland/venezuela-ein-land-vor-dem-kollaps-a-1092795.html

Jose Villarroel waits for hours in an emergency operating room at Luis Razetti Hospital in Puerto la Cruz, Venezuela, April 15, 2016. The economic crisis in this country has exploded into a public health emergency, part of a larger unraveling that has become so widespread it has prompted President Nicolas Maduro to impose a state of emergency, raising fears of a government collapse. (Meridith Kohut/The New York Times) *** Mindesthonorar 50Euro, Bitte auf moegliche weitere Vermerke achten! maximale Online-Nutzungsdauer: 12 Monate ***

Jose Villarroel waits for hours in an emergency operating room at Luis Razetti Hospital in Puerto la Cruz, Venezuela, April 15, 2016. The economic crisis in this country has exploded into a public health emergency, part of a larger unraveling that has become so widespread it has prompted President Nicolas Maduro to impose a state of emergency, raising fears of a government collapse. (Meridith Kohut/The New York Times) *** Mindesthonorar 50Euro, Bitte auf moegliche weitere Vermerke achten! maximale Online-Nutzungsdauer: 12 Monate ***

In Venezuela mangelt es an Lebensmitteln – auch Strom und Wasser sind knapp. Besonders schwierig ist die Lage in den Krankenhäusern. Das Land befindet sich im Notstand.

“Wir haben Hunger” – stundenlang harren die Menschen vor den Geschäften in Venezuela aus, um einige der wenigen Nahrungsmittel zu bekommen. Auch Klopapier und Windeln sind Mangelware. Viele Produkte sind nur noch Armeeangehörigen zugänglich. Der Schwarzhandel blüht, vereinzelt kam es in den Provinzen sogar schon zu Plünderungen.

Doch nicht nur Nahrung und Waren des täglichen Lebens sind knapp, auch Wasser und Strom werden stark reglementiert – die Menschen bunkern Trinkwasser inzwischen in Flaschen. Immer wieder müssen sie im Dunkeln sitzen, weil die Elektrizität abgeschaltet wird.

Grund ist die starke Dürre. Der Wasserstand des El Guri, eines Stausees im südöstlich gelegenen Bundesstaat Bolívar, sinkt und sinkt. Dort produzierte das Wasserkraftwerk bisher 60 Prozent der landesweiten Energie. Kritiker sagen, die Dürre durch das Wetterphänomen El Niño sei vorhersehbar gewesen – die Regierung habe es versäumt, vorzusorgen. Die verwaltet nun den Notstand, die Behörden behelfen sich, indem sie Strom und Trinkwasser rationieren.

Besonders hart trifft der Mangel die Kranken. In den Kliniken des Landes fehlt es an allem: Antibiotika, intravenösen Lösungen, sogar Seife und Essen. “Der Tod von Babys ist unser täglich Brot”, sagte Osleidy Camejo, Chirurg in der Hauptstadt Caracas, der “New York Times”.

Der Präsident flüchtet sich in Verschwörungstheorien

Venezuela steht vor dem Kollaps. Der IWF prognostiziert für dieses Jahr eine extreme Inflation von 720 Prozent. 2015 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um 5,7 Prozent, dieses Jahr soll das Minus 6,2 Prozent betragen.

Noch hält sich der sozialistische Präsident Nicolás Maduro, er verlängerte den Ausnahmezustand um 60 Tage (Lesen Sie hier eine Analyse). Sein Dekret sieht auch vor, dass Soldaten und lokale Bürgerwehren zur Sicherung der öffentlichen Ordnung und bei Lebensmittelverteilungen zum Einsatz kommen können. Die Opposition wirft dem Präsidenten vor, mit dem Ausnahmezustand eine Diktatur vorzubereiten. Sie hat für Mittwoch erneut zu Massenprotesten aufgerufen.

Maduro flüchtet sich inzwischen in Verschwörungstheorien. Er sieht sich von Feinden umzingelt. Er behauptet, in Venezuela sei eine US-Invasion im Gange. Der Staatschef sieht vor allem den gefallenen Ölpreis als Ursache für den Notstand. Venezuela lebt wie kein zweiter Staat vom Öl. Aus dem Verkauf des Rohstoffs stammte bisher der Großteil der Devisen, mit denen die Regierung den Import von Waren bezahlte.

Für Rücklagen hat Maduro allerdings nicht gesorgt, das rächt sich jetzt – darunter leiden müssen vor allem die Menschen.

Translation into Spanish

Donations can be given for specific projects or areas. Thus, it is up to the donor to specifically support where it is closer to her/him and the urgency of the donation.
Unruly Hearts thanks the donors and supporters.

Hephata thanks all supporters and friends for their financial, ideological and strong support in donations, goods and stamp donations. Without their donations we had many successful projects insufficiently or not to set in motion. Our work and the lifestyle of the assisted people have suffered significant losses. For all of us who live or work in Hephata, it’s a good feeling to welcome solidarity. We are proud of the trust you have placed on us.

fundraising

For decades, with Public Relations Hephatas a fundraising department, the fundraising is carried out over several tracks. One is the quarterly published Circle Magazine “Hephata today”, of which we will ship 16,000 copies in Germany.

In addition, we write to our donors also targeted and ask for support for projects that we can not or only partially financed from own or approved public funds.

Spenden können für ganz bestimmte Projekte oder Bereiche gegeben werden. Damit ist es dem Spender möglich, gezielt da zu unterstützen, wo es ihm persönlich am Herzen liegt oder besonders dringend erscheint.

Wir danken unseren Spendern und Förderern!

Hephata dankt allen Förderern und Freunden für ihre finanzielle, ideelle oder tatkräftige Unterstützung in Form von Geld-, Sach- und Briefmarkenspenden. Ohne ihre Spenden hätten wir viele erfolgreiche Projekte unzureichend oder gar nicht in Gang setzen können. Unsere Arbeit und das Lebensgefühl der betreuten Menschen hätten deutliche Einbußen erlitten. Für uns alle, die wir bei Hephata leben oder arbeiten, ist es ein gutes Gefühl, Solidarität zu spüren. Wir werden uns auch in Zukunft bemühen, das in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.
Spendenwerbung

Seit Jahrzehnten gehört zur Öffentlichkeitsarbeit Hephatas eine Spendenabteilung. Die Spendenwerbung erfolgt über mehrere Schienen. Eine davon ist die viermal jährlich erscheinende Freundeskreis-Zeitschrift „Hephata heute“, von der wir rund 16.000 Exemplare in ganz Deutschland versenden.

Daneben schreiben wir unsere Spender auch gezielt und persönlich an und bitten um Unterstützung bei Projekten, die wir nicht oder nur teilweise aus eigenen oder genehmigten öffentlichen Mitteln finanzieren können.

Posted by Ainhoa Aristizabal — Unruly Hearts editor

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